5 weitere Fehlerquellen beim Feuerbohren

Feuer machen ist eine extrem wichtige Sache. Deshalb gibt es gleich noch 5 Tipps, wie man eventuelle Fehler beim Feuerbohren beheben kann. Falls Sie die 5 Fehlerquellen beim Feuerbohren verpasst haben, können Sie hier nachlesen.

6. Die Spindel ist sehr schwergängig

Wenn die Spindel immer schwerer und schwerer in Bewegung zu setzen ist, gibt es mehrere Ursachen. Irgendwo im System tritt extrem viel Reibung auf. Schau dir deine Spindel genau an. Wie sieht die Unterseite deiner Spindel aus? Wenn du in der Mitte einen kleinen Nippel siehst, dann ist die Kerbe zu tief in dein Feuerbrett geschnitzt. Das heißt, die Kerbe reicht über die Spindelmitte ins Feuerbrett. Dadurch liegt die Spindelmitte nicht am Holz auf. Folglich wird dort auch die Spindel nicht abgerieben.

Es entsteht ein Nippel, der in die Kerbe hineinreicht. Das erzeugt extrem viel extra Reibung. Dann gibt es ja nur noch ein Spindelende. Überprüfe den Spindelkopf. Wie tief sitzt er im Handstück? 2 mm sollten ausreichen. Alles was tiefer reicht ist Kraftverschwendung. Wenn also dein Spindelhals zu dünn geschnitzt ist, wird er nach kurzer Zeit immer tiefer ins Handstück eindringen.

Dadurch erzeugst du immer mehr Reibung an Stellen, die leichtgängig sein sollten. Flache den Spindelkopf ab und mache eine neue Handstückvertiefung. Nimm ein sehr hartes Handstück. Schmiere den Spindelkopf, also das obere Ende der Spindel unbedingt mit einem Gleitmittel (Fett, Seife, etc.) ein. Jetzt sollte es wieder leichtgängig sein.

7. Die Glut geht immer gleich wieder aus

Wenn du genügend dunkle Holzspäne in der Kerbe hast, aber die Glut immer gleich wieder ausgeht, dann hast du in den meisten Fällen zu wenig lange gedrillt. Dein Druck war unter Umständen nicht hoch genug und die Geschwindigkeit war nicht entsprechend gut. Es kann auch sein, dass dein Holz nicht optimal ist. Vielleicht ist es zu frisch oder zu nass. Drille einfach länger mit mäßigem Druck und mäßiger Geschwindigkeit, damit sich das Holz gut vorwärmt und eventuelle Feuchtigkeit verdampfen kann.

8. Das Holzmehl wird schwarz, aber es entsteht keine Glut

Wenn dein Holzmehl zwar extrem schwarz geworden ist, aber du hast keine Glut bekommen, hast du wahrscheinlich zu schnell und zu hart gedrillt. Ja, auch das gibt es. Wenn du mit voller Kraft und voller Geschwindigkeit drillst, kann es sein, dass das Holzmehl nicht optimal ausgebildet ist. Es entstehen sehr grobe Späne. Es sieht dann aus wie kleine Würmer. Schnitze den Spindelkopf ein bisschen ab und versuche es mit mehr Gefühl erneut.

Es kann auch sein, dass dein Holz nicht gut ist. Wenn es zu morsch ist, kann das Gleiche Ergebnis auftreten.

9. Die Spindel rutscht immer aus dem Handstück

Entweder ist die Spindel krumm wie eine Banane, oder die Vertiefung im Handstück ist nicht tief genug. Achte aber darauf, dass du die Vertiefung nicht zu arg machst, sonst wird das Set schwergängig. Es kann auch sein, dass deine Haltung nicht optimal ist. Wenn du dein Handgelenk, mit dem du die Spindel in Position hältst nicht richtig fest gegen dein Schienbein drückst, beginnt die Spindel zu eiern und springt aus der Vertiefung. Halte dein Handgelenk starr. Wenn dein Handgelenk beweglich ist, passiert das Gleiche.

10. Die Spindel rutscht immer aus der Kerbe

Wenn die Spindel aus der Kerbe rutscht, ist entweder die Vertiefung nicht tief genug, oder deine Haltung funktioniert nicht. Überprüfe die Kerbe. Schaue sie dir genau an. Wenn der Abdruck der Spindel größer ist, als die Spindel selbst, dann hat die Spindel Schräglage.

Das bedeutet, dass deine Körperhaltung nicht in Ordnung ist. Achte darauf, dass die Spindel exakt vertikal in das Feuerbrett kommt. Die Spindel darf weder nach vorne, hinten, oder zur Seite geneigt sein.

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