Wie man Trinkwasser im Survival sicher identifizieren kann

Trinkwasser sicher identifzieren

Wie man Trinkwasser im Survival sicher identifizieren kann, ist wohl eine der wichtigsten Fragen im Survival.

Mit dieser Frage wirst du draußen unter Umständen mehrmals täglich konfrontiert werden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man diese Frage nicht einfach ignorieren darf. Ich war durch kontaminiertes Wasser einmal mehrere Tage außer Gefecht gesetzt gewesen. Hätte ich keinen Betreuer gehabt, hätte das böse enden können.

Zu dieser Zeit wußte ich noch nicht, wie ich Trinkwasser identifizieren kann. Das Wasser hat klar ausgesehen, es war auch geruchslos, Bioindikatoren waren vorhanden und auch sonst sah alles wunderbar aus. Das Wasser kam aus einem Quellschutzgebiet am Fuße eines hohen Berges aus Kalkgestein. Es war auch kalt und so dachte ich, dass es schon ok sein muß.

Und dann war da noch mein Durst, der unerträglich wurde. Also habe ich getrunken. Bereits nach 10 Minuten stellte sich Übelkeit ein und ich musste mich übergeben. Es half aber nichts. Ich bekam Magenkrämpfe, Diarrhö und wurde extrem schwach. 4 Tage lang lag ich nur herum und konnte mich nicht mehr aufraffen.

Und das war nicht mein einziges einprägsames Erlebnis. Zum Glück bin ich auf eine Technik gestoßen, mit der ich heute mühelos jedes Gewässer einstufen kann.

Trinkwasser sicher identifizieren im Survival

Die richtige Technik

Ohne technische Ausrüstung ist es in der Wildnis sehr schwer, festzustellen, ob Wasser tatsächlich trinkbar ist. Schließlich kann man nicht immer ein Labor mit sich herum tragen.

Zum Glück gibt es ein universelles Werkzeug, das dafür bestens geeignet ist. Das Gute daran ist, dass jeder dieses Werkzeug bereits besitzt und es kostenlos nutzen kann so oft und wann er will.

Genau, es ist ein Inneres Werkzeug. Manche nennen es Intuition. Ich nenne es meistens Inner Vision, weil es die Mechanismen besser definiert. Ein anderes Werkzeug, dass du dafür verwenden kannst, ist dein Instinkt. Ein weiteres Werkzeug ist dein Bauchgefühl. Auch das lässt sich gut verwenden.

Aber Hand aufs Herz: Wie sehr vertraust du deinem Bauchgefühl, oder deiner Intuition, vor allem, wenn dein Leben auf dem Spiel steht. Würdest du dein Leben als Einsatz für eine Bauchentscheidung geben?

Ich schon. Aber das war nicht immer so. Und auch heute gibt es noch Momente, in denen meine Inner Vision nicht ganz klar kommuniziert. Aber das sind Ausnahmen und ich weiß mittlerweile auch, was zu tun ist, um die Inner Vision in solchen Momenten zu klären.

Also JA, du kannst deine Intuition, dein Bauchgefühl, deine Inner Vision und deine Instinkte schärfen und klären. Wir haben das in unserer modernen Welt meistens sehr vernachlässigt und treffen Entscheidungen lieber auf rationaler Ebene. Aber wie willst du Trinkwasser in der Wildnis auf rationaler Ebene identifizieren?

Es geht nicht, und deshalb hat uns der Schöpfer mit weiteren Werkzeugen ausgestattet.

Wir haben übrigens auch ein Programm, mit dem Du deine Inneren Werkzeuge super aktiv machen kannst.

Klicke einfach auf das Bild!

Die geistigen Werkzeuge zum Leben in der Wildnis

Konkrete Übung für deine Inneren Werkzeuge

Aber ich möchte dich hier natürlich nicht ohne ein Werkzeug, oder eine Übungsmöglichkeit wegschicken. Als mein Mentor mich in diesen Dingen unterrichtet hat, hat er mir folgende Übung mit auf den Weg gegeben:

Es war einer jener Tage, an denen ich völlig deprimiert war. Der Grund lag darin, dass meine Kollegen einer nach dem Anderen coole Dinge gefunden haben. Manche haben alte Pfeilspitzen gefunden, andere 50 Jahre alte Fußspuren, Skelette, Tierschädel, eine Schlangenhaut, oder andere Dinge, die sonst eigentlich nur ein Survivalfreak sucht.

Ich wollte damals unbedingt eine Pfeilspitze. Und ich hatte überhaupt keinen Erfolg. Alle diese Funde sind mit Inner Vision gefunden worden. Du kannst an der Oberfläche keine Pfeilspitzen erkennen, die schon hunderte Jahre unter der Erde liegen. Genauso wenig kannst du Spuren an der Oberfläche erkennen, die schon 50 Jahre alt sind.

Nachdem ich frustriert am Boden saß und meine Hände über dem Kopf zusammenschlug, kam mein Mentor zu mir. Er wußte sofort was mit mir los war und sagte nur: „Funktioniert nicht so richtig, wie?“ Ich sah erschrocken auf. Ich hatte ihn nicht einmal kommen gehört. Er fuhr fort: „Du musst dich vollkommen leer machen. Das ist die Voraussetzung für den Erfolg.“

Und da fiel mir wieder ein, dass wir ja die Atemtechnik zum Nichts gelernt hatten. Es ist ein tiefer Atemzug, in den du alle Gedanken, alle Ablenkungen hineinlegst und dann all das aus deinem Körper hinausatmest.

Nachdem ich mich erinnert hatte, konnte ich mit dieser Technik endlich mein Artefakt finden. Es war keine Pfeilspitze. Es war größer. Aber auch mit dieser Handaxt, die irgendjemand vor hunderten von Jahren bearbeitet haben muss, war ich sehr zufrieden. Ich habe sie immer noch. Sie erinnert mich daran, dass in der Leere und Stille unsere volle Kraft wohnt.

Mit ihr können wir alle Schranken überwinden und eben auch Trinkwasser identifizieren, was mir mittlerweile sehr gut gelingt.

Für mich sind es genau diese Fertigkeiten, die aus einem Survivalaufenthalt einen Aufenthalt im Garten Eden machen.


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